Zweckverband Abfallverwerting Südostbayern
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BahntransportsystemDie Hauptaufgabe des ZAS besteht darin, den nicht vermeidbaren und nicht verwertbaren Restmüll (Hausmüll, Sperrmüll, Gewerbemüll) aus dem Zweckverbandsgebiet thermisch zu behandeln. [mehr]

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BahntransportsystemIn den Umladestationen werden die Abfälle gesammelt und in spezielle Großcontainer verpreßt, die dann per Bahn zum Müllheizkraftwerk nach Burgkirchen transportiert. [mehr]

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MüllheizkraftwerkVerschaffen Sie sich einen Einblick in die Funktionsweise des Müllheizkraftwerkes Burgkirchen. Von der Müllanlieferung über die Verbrennung und Energiegewinnung bis hin zur Messkontrollen und Schlackeaufbereitung wir hier alles genau erklärt. [mehr]
Natur

Wir sorgen für eine saubere Zukunft. Das Müllheizkraftwerk Burgkirchen beseitigt nicht vermeid- oder verwertbaren Müll durch kontrollierte Verbrennung. Die dabei gewonnene Energie wird als Strom wieder ins öffentliche Netz eingespeist.

  AKTUELLES

02.12.2009
ZAS-Schulden zu 90 Prozent getilgt
Artikel Alt-/Neuöttinger Anzeiger vom 02.12.2009

Zufriedene Gesichter und einstimmige Beschlüsse beim Zweckverband Abfallverwertung Südostbayern

Harmonisch verlief die gestrige Verbandsversammlung, in der ZAS-Vorsitzender Erwin Schneider (stehend) und Müllheizkraftwerkleiter Robert Moser (links daneben sitzend) über die wirtschaftliche Situation und die Zukunftsaussichten des MHKW berichteten. (Foto: Willmerdinger)

Altötting. Ausnahmslos einstimmige Beschlüsse fasste gestern Vormittag die Verbandsversammlung des Zweckverbands Abfallverwertung Südostbayern (ZAS): Es ging um die wirtschaftliche Situation des ZAS, insbesondere um den Jahresabschluss 2008, die Prognosen 2009 sowie um die Haushaltssatzung und den Wirtschaftsplan 2010.
Verbandsvorsitzender Landrat Erwin Schneider fasste in seinem Jahresbericht bereits die wichtigsten Eckdaten zusammen, die Werkleiter Robert Moser später noch detailliert nachreichte. Eine entscheidende Weichenstellung war die Übernahme der Betriebsführung von der MHB und der Übernahme
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Personalausgaben
von 6,7 Millionen Euro
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sämtlicher Mitarbeiter. So erhöht sich der Beschäftigtenstamm des ZAS auf 118 Personen, darunter auch Auszubildende, die später in ein ordentliches Beschäftigungsverhältnis übernommen werden sollen. Einher geht damit eine Steigerung der Personalausgaben auf über 6,7 Millionen Euro, was aber kompensiert wird durch nicht mehr anfallende Zahlungen an den Dienstleister MHB.
Diese Strukturentscheidung machte auch neue Ausschreibungen bezüglich der Rückstandsentsorgung nötig. Schneider bedauerte, dass die Schrotterlöse gesunken seien. Ebenfalls neu ausgeschrieben werden musste das Ferntransportsystem; den Zuschlag bekam wieder die DB Rail Schenker Deutschland AG. Durch die Neuvergabe werden 650 000 Euro pro Jahr gespart. Bis auf den Landkreis Altötting müssen alle Verbandslandkreise ihren Restmüll auf der Schiene anliefern.
In etwa gleich geblieben ist sowohl die angelieferte als auch die verbrannte Müllmenge im Jahr 2009 von hochgerechneten 228 000 Tonnen. „Die Anlagen laufen zufriedenstellend und sind voll ausgelastet“, so Schneider. Als erfreulich bezeichnete Schneider die Tatsache, dass mit dem Landkreis Rosenheim der Anliefervertrag um 20 Jahre verlängert worden sei, so dass eine dauerhafte Grundauslastung gewährleistet sei. Auch aus Österreich würden nach wie vor an die 20 000 Tonnen pro Jahr angeliefert.
Aus all diesen positiven Nachrichten folgt dann auch eine positive Schuldenentwicklung: Zum 31. Dezember 2009 wird die Höhe der ZAS-Darlehen 37 Millionen Euro betragen. Vom ursprünglichen Höchststand 280 Millionen Euro im Jahr 1995 sind damit bereits fast 90 Prozent getilgt. Werkleiter Moser ergänzte, dass 2013 im Wirtschaftsplan kein Geld mehr für Schuldendienst veranschlagt sei.
Diese gute wirtschaftliche Entwicklung schlägt sich in der Senkung der Anlieferungsgebühren für die Mitglieder nieder. Zum Jahreswechsel 2009/10 werden die Entgelte erneut um 10 Euro vermindert und betragen dann für den Landkreis Altötting 63 Euro und für die anderen Landkreise 124 Euro pro Tonne.
Als ebenfalls erfreulich bezeichnete Schneider die Tatsache, dass die strengen Emmissionsgrenzen weiterhin „weit unterschritten und meist an der Nachweisgrenze der Messverfahren“ liegen würden. Vom Müllheizkraftwerk gingen also keine nachteiligen Auswirkungen auf die Umwelt und die Umgebung aus.
Schneider wies schließlich noch darauf hin, dass das Müllheizkraftwerk auch Energielieferant sei. 70 000 Megawattstunden - der Bedarf von 20 000 Haushalten - würden pro Jahr ins Netz eingespeist sowie 100 000 Tonnen Prozessdampf an das Werk Gendorf geliefert.
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Bedeutender
Energielieferant
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Abschließend meinte er kritisch: „Dabei bedauere ich es immer noch, dass Energie aus Abfall nicht staatlich gefördert wird, wie z.B. Energie aus nachwachsenden Rohstoffen.“
Werkleiter Moser ergänzte noch zweierlei: Für 2008 konnte er eine Bilanzsumme von 161 Millionen Euro und einen Jahresgewinn von 14,6 Millionen Euro vermelden; dieser wird der allgemeinen Rücklage zugeführt, die Ende 2008 85 Millionen Euro betrug. Im Ausblick auf 2010 betonte er, die Schuldendienstumlage der Verbandsmitglieder werde sich um 2,1 Millionen auf 17,25 Millionen Euro verringern, was einem Rückgang pro Tonne Müll von 17 Euro entspräche. - ecs

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Über die Entsorgung von Abfällen im Müllheizkraftwerk Burgkirchen informierten sich am 09.02.2010 zusammen mit ihren Lehrkräften Frau Anger und Frau Götzendorfer, die Schüler der Klassen 4 b und 4 c der Grundschule Triftern, aus dem Landkreis Rottal-Inn. [mehr]

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